Der "Feuerwehrmann" von Let's Dance im Interview

Aber es wird noch spektakulärer als die letzten Jahre!
Rene Cremer


Vergangenen Freitag, TV-Primetime, RTL: Zur besten Sendezeit tanzten erneut Promis in der Sendung "Let's Dance" um die Wette. Während der Salsa Performance von Julia Dietze und Profitänzer Massimo Sinató passierte es: eine Fackel geriet in Brand. Während das Tanzpaar unbeirrt vom Vorfall im Hintergrund der Kulisse ihre Choreografie fortführten, schritt ein Mitarbeiter mit dem Feuerlöscher auf den Flammenwerfer zu und löschte das in Brand geratene Gerät. Was hier noch keiner wusste: der als "Feuerwehrmann" von Moderator Daniel Hartwich angekündigte Mitarbeiter ist für Electrisize-Besucher eigentlich kein Unbekannter! Wir trafen ihn zum Interview:

1. Wie hast du die Situation vor Ort erlebt?

René Cremer: An sich war es eine ganz normale Show mit dem Einsatz von Special Effects. Eine kleine Flammenkugel hatte jedoch einen technischen Defekt, der eine deutlich größere Flamme zur Folge hatte. Darauf haben wir ganz routiniert reagiert und dieses System durch einen kurzen Löschstoß aus dem Verkehr gezogen, um eine weitere Gefährdung zu unterbinden.

 

2. Wie konntest du so schnell reagieren?

René Cremer: Bei jedem Einsatz von Special Effects gibt es vorher Proben und Gefährdungsanalysen. Somit kann man Gefahren und eventuelle Probleme vorher schon erkennen, diese abstellen oder im Worst Case richtig darauf reagieren. Zudem werden unsere Effekte während des Einsatzes von mehreren Technikern beobachtet und überwacht, die wie in diesem Fall sofort reagieren und Gegenmaßnahmen einleiten. Dies wird immer von den Pyrotechnikern übernommen. Wir stehen immer im Kontakt mit weiteren Kräften wie der Feuerwehr, die aber erst zum Einsatz kommen, wenn das Problem größeren Einsatz benötigt.

 

3. Du bist jemand, der jeden Tag mit gefährlichem Material umgeht. Bist du dann in so einer Situation nervös oder ist das Routine?

René Cremer: Grundsätzlich gibt es natürliche eine gewisse Grundanspannung – die gibt es bei jedem Projekt, da wir mit gefährlichen Effekten und Systemen arbeiten. Wichtig ist nur, in so einem Moment richtig zu reagieren. Daher sind wir beim Einsatz sehr fokussiert, arbeiten sehr genau und haben immer die richtigen Antworten auf solche Probleme.

 

4. Bei Electrisize kümmerst du dich auch um die gesamte Pyrotechnik und die Spezialeffekte. Gab's da auch schon mal eine gefährliche Situation?

René Cremer: Wir betreuen das Electrisize Festival schon seit einigen Jahren und hatten bisher nur einen Defekt eines Flammenprojektors. Das konnten wir aber vor Ort sofort beheben. Gefährlich kann man so etwas nicht nennen. Wir greifen sofort ein, wenn Unregelmäßigkeiten oder technische Defekte auftreten und reagieren dementsprechend.

 

5. Was planst du dieses Jahr bei Electrisize?

René Cremer: Da wir dieses Jahr wieder eine sehr spektakuläre Bühne haben, freuen wir uns natürlich, diese auch wieder mit einigen Effekten in Szene zu setzen. Wir haben schon ein paar sehr schöne Ideen ausgearbeitet, die wir hier natürlich noch nicht verraten. Aber es wird noch spektakulärer als die letzten Jahre!